Hobophobia

paradeiser underground (MS) präsentiert:

Nach ihrem Keller-Kleinod Pandæmonium steigen die Tiefgänger von Paradeiser Productions nun schon zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit hinab in das Pumpenhaus-Gewölbe. Und haben dafür ein eigenes Label entwickelt, mit dem sie neben ihren Arbeiten für die große Bühne in Zukunft regelmäßig überraschende Formate für unser Basement produzieren werden: paradeiser under ground. Nach der Untersuchung der Zusammenhänge von Schreckenserzählung und internationaler Politik widmen sie sich nun in Hobophobia erneut der Frage, inwiefern sich Sicherheitsbedürfnis, Freiheitsdrang und Angstempfinden gegenseitig bedingen. Hobophobie: die Angst vor Bettlern und Pennern. Aber wer fürchtet sich hier eigentlich wovor? Und vor wem? An der Figur des Obdachlosen ergründen sie die Angst vor dem Verlust und die Befreiung von allen Zwängen. Installieren im Untergrund eine akustische Stadt der Angst, voller Geräusche, Gesprächsfetzen und Bewegungen, die einlädt zwischen Schrecken und Begehren zu wandeln – in den Streets of Münster.

 Kunst für „Kohle“:

Am Freitag 16.03. gründete die „geheimagentur“ in Oberhausen die Schwarzbank, die eine alternative Währung namens „Kohle“ ausgibt, die zwei Wochen lang vor allem in Oberhausen angenommen wurde. Für Hobophobia akzeptierten wir als erstes Theater außerhalb Oberhausens ebenfalls „Kohle“.

Wir hoffen, dass wir so einen Beitrag leisten können, Kohle bekannter zu machen und anzuregen, über Geld nachzudenken. Mehr Informationen über Kohle gibt es hier.

 

 

 

Termine:
Premiere: Mittwoch 14.03.2012
Vorstellungen: Mittwoch 21.03.2012
Donnerstag 22.03.2012
Jeweils 20:00 Uhr

Ort: Theater im Pumpenhaus
Gartenstraße 123
48147 Münster
karten@pumpenhaus.de
0251-233443

Mit:
Philip Gregor Grüneberg
Leena Keizer
Harald Redmer

Komposition/Klangraum:
Kai Niggemann

Regie:
Ruth Schultz

Dramaturgie:
Kaja Jakstat

Bühne & Kostüme:
Lea Tenbrock

Licht:
Volker Sippel

Produktionsassistenz:
Christoph Kulb

Eine Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster. Herzlichen Dank an unsere Sponsoren.