The Virgin Suicides (Diplominszenierung)

PREMIERE AM 23.09.2010

Eingeladen zum Neu/Now Festival in Tallinn, November 2011. 
Eingeladen zum ITs-Festival in Amsterdam, Juni 2012

„The Virgin Suicides“, die interdisziplinäre Diplominszenierung von Ruth Schultz nach Motiven des Romans von Jeffrey Eugenides, rekonstruiert den Suizid der fünf Lisbon-Schwestern. Innerhalb eines Jahres nehmen sich die 13- bis 17-jährigen Töchter der nach außen hin intakten amerikanischen Mittelstandsfamilie das Leben. Ihr Aufwachsen und ihre Selbstmorde werden von den Jungen der Nachbarschaft mit an Obsession grenzender Faszination beobachtet. Aus den Fragen und Erinnerungen der inzwischen erwachsenen Jungen baut sich die Handlung der Inszenierung bruchstückhaft auf. Der Zuschauer erhält keine objektive Antwort auf das Lebensrätsel der Mädchen, sondern erfährt nach und nach, was die Jungen bzw. die rückblickenden Männer in einer Art Recherchearbeit zusammengetragen haben. Die Inszenierung von Ruth Schultz, die Schauspiel und Tanz miteinander verwebt, zielt auf eine sinnliche Darstellung, die zwischen Verkörperung und Verfremdung der Geschichte changiert: Das interdisziplinäre Ensemble, das aus fünf Tänzerinnen und vier Schauspielern besteht, begegnet der Tragik behutsam und mit einem – zuweilen erstickenden – Lachen.


Regie & Choreographie
Ruth Schultz

Mit
Lenah Flaig
Philip Gregor Grüneberg (Amsterdam, Münster, Tallinn)
Max Hemmersdorfer (Essen, Münster)
Katharina Klaßmann
Manuel Klein (Tallinn)
Risa Kojima
Anne-Hélène Kotoujansky
Zeljko Marovic (Essen, Münster)
Jennifer Ocampo Monsalve (Amsterdam, Tallinn)
Anas Ouriaghli (Tallinn)
Holger Spengler (Essen)
Tomasso Tessitori
Mara Tsironi (Essen, Münster)
Anton Weber (Amsterdam)

Musik
Kai Niggemann

Kostüme
Johanna von Gehren

Licht
Oliver Semrau

Assistenz
Emel Aydogdu

Premiere:  23. September 2010 in Essen, Gastspiel im Theater im Pumpenhaus in Münster April 2011, Gastspiel auf dem Neu/Now Festival in Tallinn (Estland) November 2011. Gastspiel auf dem ITs Festival (Theater Frascati), Amsterdam 27. Juni 2012.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Torsten Meyer-Bautor