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Autonomaten

September 16th, 2017

Autonome Automaten. Künstliche Intelligenz. Maschinen, Menschen und der Freie Wille:

Auf der Bühne: Menschen und Apparate.
Im minimalen Aufbau mit Kabelchaos entsteht
ein mechanisches Musik-Märchen. Die Automaten
zwitschern und switchen autonom:
I am not even present. I am already Future.🔮

So entsehen Klanglandschaften und Situationen
zwischen Vogelbeobachtung und utopischem Entwurf.
Diemusikalischen Themen sind Glanz und Abglanz, Rauschen und Sinuston, Abgesang und Lobpreis.

Mit Synthesizern, DIY-Klangtisch und Looper
folgen die Autonomaten der Nachtigall in die
unendlichen Weiten der möglichen Re-produzierbarkeit
und schauen sich dort gründlich um. Sie suchen eine andere Welt
mit allen Mitteln das Freie in der Natur
der Obsession. Auch in Deiner.

Woher kommt diese Faszination? Und wie saehe ein
Schritt zurück zu den Ursprüngen aus…?
Der Schrei nach der Schönheit des Disparaten und
Dissonanten. #universum #welt  something

Die Atmosphäre: eher morbid. 0bwohl, nein, da ist auch viel Hoffnung, Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Schönheit. Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Scho¨nheit.

RUTH SCHULTZ Regie // SANDRA REITMAYER Co-Regie // THEO THER Libretto // HOLGER SPENGLER Stimme & Looper // JULIA NITSCHKE DIY-Klangtisch // KAI NIGGEMANN Buchla Electric Music Box

Eine Paradeiser Produktion im Auftrag des Kloster Bentlage und Kulturraum Stiftskirche Vreden im Rahmen der Reihe “Streng & Frei” und dem Bentlage Art Form Festival (BAFF). vielen Dank an Jan-Christoph Tonigs und Nikolaus Schneider

 

 

Esrever

September 2nd, 2016

P1010384

https://vimeo.com/181027234

Esrever ist ein Videowalk, dh. ein Video, das ohne Schnitt gedreht wurde und das dadurch zum Leben erweckt wird, dass man die gleiche Route des Videos zusammen mit dem Video abgeht.

Sie können Esrever erleben, indem Sie mit ihrem eigenen Smartphone, Tablet oder ähnlichem Gerät (am besten mit iOS, Android, Windows Phone) und Kopfhörern, am CUBA Schaufenster (hier) beginnen, und dem Gang des Videos folgen.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise.

Eine genaue Anleitung folgt nach den Hinweisen.


Wichtige Hinweise:

Die Teilnahme am Videowalk geschieht auf eigene Gefahr.

Beachten Sie die Verkehrsregeln.

Überqueren Sie die Ampel nur bei grün.

Der Videowalk wartet nach der Ampel.

Sie können das Video jederzeit pausieren und/oder die Kopfhörer absetzen.

Der Videowalk ist im Rahmen der Ausstellung HBF/Schauraum bis zum 11.09.16 zu sehen. Über unsere Webseite bleibt er auch danach verfügbar.


A – Anleitung für Streaming (einfacher, verbraucht aber mobiles Datenvolumen, ca. 350 MB):***

Sie benötigen ein Smartphone, Tablet oder ähnliches und einenKopfhörer.

1 . Laden Sie den link www.paradeiserproductions.com und klicken Sie auf das Video.

2. Halten Sie Ihr Abspielgerät so, dass der Blickwinkel dem des ersten Videobilds entspricht.

3. Setzen Sie den Kopfhörer auf, drücken Sie auf Play und lassen Sie sich vom Video leiten.

B – Anleitung für Offline Nutzung des Videos:***

Sie benötigen ein Smartphone, Tablet oder ähnliches, einen
Kopfhörer und Zugang zu einem WLAN.

1. Gehen Sie mit Ihrem Abspielgerät ins freie Gast-WLAN des CUBA…

2. aden Sie aus dem App-Store die kostenlose App “Vimeo”herunter (iOS, Android oder Windows Phone)…

3. Gehen Sie noch im WLAN auf die Seite www.paradeiserproductions.com und…

4. klicken Sie NICHT auf das Video, sondern auf den Link darunter…

5. Das Video wird nun in der Vimeo App geöffnet.

6. Im Video gibt es einen Abwärtspfeil – berühren Sie den Pfeil, um das Video Ihrer Offline-Playlist hinzuzufügen. Dann…

7. warten Sie, bis der Pfeil aufhört zu blinken und dadurch anzeigt, dass das Video komplett geladen ist.

8. Gehen Sie zum Startpunkt des Videos (dieses Schaufenster), setzen Sie den Kopfhörer auf und starten Sie das Video aus der Offline-Playlist der Vimeo-App.


Credits:

ESREVER Videowalk //von PARADEISER productions Kai Niggemann & Ruth Schultz // mit Philip Gregor Grüneberg // PARADEISER productions © 2016 // Im Rahmen von HBF | Schauraum, Münster //kuratiert von Maike Brautmeier ///

Violent Dancing (2013)

April 12th, 2016

 

„Die Hölle von damals und heute“

Oktober 28th, 2015

MZ-Logo-150„Als ‚Geräuschstummfilmkonzert‘ bezeichnet Regisseurin Ruth Schultz die Aufführung. Und tatsächlich spielen hier die Geräusche die Hauptrolle. Produziert werden sie einerseits von Julia Nitschke und Kai Niggemann mithilfe elektronischer Geräte, andrerseits von einem siebenköpfigen Chor, der mit seinen Stimmen das Geschehen auf der Leinwand akustische begleitet. Auf diese Weise entsteht eine eindrucksvolle Klangkulisse, die dem Heulen und Zähneklappern der armen Seelen in den verschiedenen Höllenkreisen Ausdruck verleiht.“ (Helmut Jasny)

„Die Hölle wurde durch die Aufklärung nicht abgeschafft. Sie sieht heute nur anders aus. „

Oktober 28th, 2015

wn-logo_150„Mittelalterliche Mystik auf der einen Seite, moderne Weltverlorenheit auf der anderen und als Bindeglied das Geräuschexperiment aus menschlichen Stimmen und elektronischen Klängen. Es ist sicher nicht die konventionellste Herangehensweise, für die sich Paradeiser hier entschieden hat. Trotzdem schafft das Ensemble die auf den ersten Blick so disparaten Elemente zu einem stimmigen Ganzen zu vereinen. Die Hölle, könnte man als Botschaft herauslesen, wurde durch die Aufklärung nicht abgeschafft. Sie sieht heute nur anders aus.“  (Helmut Jasny)