„Wunderbar getanzt, bedrückend und berührend… Eine gelungene Inszenierung.“

Helmut Jasny urteilt in der Münsterschen Zeitung vom 02.04.2011 über „The Virgin Suicides“:

Wunderbar getanzt, bedrückend und berührend: »The Virgin Suicides« im Pumpenhaus. (…) Paradeiser Productions hat den Roman „The Virgin Suicides“ des amerikanischen Autors Jeffrey Eugenides für die Bühne bearbeitet und im Pumpenhaus in Münster aufgeführt. Unter der Regie von Ruth Schultz agieren vier Schauspieler und fünf Tänzerinnen. (…) Die Schwestern selbst bleiben stumm. Sie treten für die Jungs und für das Publikum nur in vagen, auf sich selbst bezogenen Tanzbewegungen in Erscheinung. Das entspricht der Erzählweise des Romans, bei dem der Leser alles nur aus der Perspektive eines Erzählers wahrnimmt (…) Gleichzeitig bilden die im Unkonkreten verhafteten Tänzerinnen einen Kontrapunkt zum betont sachlichen, quasi dokumentarischen Spiel der männlichen Darsteller. Die ohnehin schon dichte Atmosphäre, die aus dem Zusammenwirken von Text und Tanz entsteht, wird durch die Klangkollagen von Kai Niggemann noch verstärkt (…) Eine gelungene Inszenierung.“