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“Begeisterungsstürme für Pandæmonium im Pumpenhaus”

November 5th, 2011

Maria Berentzen schreibt in den Westfälischen Nachrichten über Pandæmonium:

Dem Publikum gefiel die absurd-schräge Produktion so sehr, dass alle minutenlang applaudierten, trampelten und pfiffen.

(Maria Berentzen, Westfälische Nachrichten, 03.11.2011)

Pandæmonium

November 1st, 2011

präsentiert von paradeiser under ground und Philip Gregor Grüneberg.

Erneut Zusatztermine in Münster im April 2012 –> Siehe unten!

Vampire, Serienmörder, korrupte Politiker, Zombies und die Nicht-Nachvollziehbarkeit der Medienberichterstattung; zwischen Voll-Technisierung und Anonymisierung der Welt: Das Pandæmonium ist das Auge des Hurrikans von Grauen und Entfremdung, dem Unheimlichen und dem Beunruhigenden in unserer Gesellschaft.

From Dusk till Dawn präsentieren wir Aufzeichnungen aus dem Kellerloch: Ein Mann und seine inneren Stimmen. Was kann man ihm glauben? Spricht er zu allen, zu dir ganz allein oder mit sich selber? Und irgendetwas lauert im Dunkeln…

Mit Absurdem wie Abgründigem, (bösen) Überraschungen und Humor, sucht dieser Kellerabend das Grauen nicht allein in Bestsellern und Spielfilmen, sondern auch in der aufgeladenen sozialen Anspannung unserer Welt und dem Ausverkauf von Ressourcen (auch menschlichen).

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit “The Virgin Suicides”, (eingeladen zum europäischen Neu/Now-Festival in Tallinn, Nov. 2011) haben sich Philip Gregor Grüneberg und PARADEISER productions erneut zusammengeschlossen um gemeinsam mit der Tänzerin Jennifer Ocampo Monsalve ihre dringendsten Fragen zu formulieren: Was macht das Grauen in und vor der Welt aus? Gibt es überhaupt Gut und Böse? Welchen Effekt hätte ein Zombieausbruch auf die internationale Politik?

“There are things we know that we don’t know – the known unknowns. And there are unknown unknowns; the things we do not yet know that we do not know.”

D.H. Rumsfeld in einer Pressekonferenz des US-Verteidungsministeriums

Die Tänzerin Jennifer Ocampo Monsalve und der Schauspieler Philip Gregor Grüneberg wagen mit- und gegeneinander einen Trip in die Haupstadt der Hölle: Pandæmonium

Konzept: Philip Gregor Grüneberg & Ruth Schultz
Schauspiel: Philip Gregor Grüneberg
Tanz: Jennifer Ocampo Monsalve
Inszenierung: Ruth Schultz
Dramaturgie: Kaja Jakstat
Musik: Kai Niggemann
Audio/Video-Assistenz: Mathias Whelan
Grafikdesign: Daniela Löbbert
Förderer: Kulturamt der Stadt Münster, Kulturamt der Stadt Köln
Unterstützer: Sparkasse Münsterland Ost

 

Termine in Münster:

Theater im Pumpenhaus
Gartenstraße 123
48147 Münster

Karten: 0251-233443
karten@pumpenhaus.de

Dienstag, 01. November 2011 (im Anschluss Konzert von Gipsy Rufina (IT) und Juhana Iivonen(FI))
Mittwoch, 02. November 2011
Donnerstag, 03. November  2011 (im Anschluss Konzert von Resonator aus Münster)
jeweils 20:00 Uhr

Zusatztermine in Münster im Dezember:
Donnerstag 08. Dzember 2011
Freitag 09. Dezember 2011
ebenfalls 20:00 Uhr, im Theater im Pumpenhaus.

Erneute Zusatztermine in Münster im April 2012:

Mittwoch 04.April 2012
Donnerstag 05. April 2012
Mittwoch 25. April 2012
Donnerstag 26.April 2012
ebenfalls 20:00 Uhr, im Theater im Pumpenhaus. 

Termine in Köln:
Köln: artheater, Ehrenfeldgürtel 127, 50825 Köln. Karten: 0221-550 33 44, kontakt@artheater.de
Mittwoch, 09. November 2011
Donnerstag, 10. November 2011
Freitag 11. November 2011
Beginn jeweils um 20:00 Uhr
Konzerte im Anschluss an die Vorstellungen in Münster:

01. November: Die Singer/Songwriter Gipsy Rufina (IT) und Juhana Iivonen (FIN) machen auf ihrer Madam-Fortuna-Tour Station in Münster. madamfortuna.blogspot.com
03. November: Die elektroakustische Nu-Folk-Band Resonator präsentiert ihr neues, vielgelobtes Album “Trust”  und spielt den ersten Münster-Gig im Pumpenhaus. www.resonator.de

Eine Produktion von PARADEISER productions & Philip Gregor Grüneberg.

 

Moshen – Ein Tanzsolo

Mai 7th, 2011

Szenenfilm aus dem Probenvideo zu "Moshen" Am Samstag dem 07. Mai wird im Theater im Pumpenhaus in Münster das “Fünfminuten — Münsters bestes Tanzsolo” gekürt

 

Als PARADEISER productions beteiligen wir uns mit dem Solo “Moshen” mit dem Tänzer Simon Schulte, Shouter und Gitarrist der Band East End, der den Tanz “Moshen” zeigen wird.

 

Los geht es um 19:00 Uhr für 9 oder 5 EUR. Wahrscheinlich ist es eine gute Idee zu reservieren, da alle am Wettbewerb Beteiligten wahrscheinlich ihre gesamten Freunde mitbringen werden…

Insgesamt gibt es ca. 20 Beiträge mit Längen von 2-5 Minuten, so dass es ein kurzweiliger Abend werden sollte (Dauer ca. 2 Stunden, es wird eine Pause geben).

 

 

“MOSHEN”

PARADEISER productions, feat. Simon Schulte

im Rahmen von Fünfminuten

Das beste Münsteraner Tanzsolo

Samstag 07. Mai

19:00 Uhr (!)

Eintritt 9 Eur (5 EUR ermäßigt)

Karten: 0251-233443

karten@pumpenhaus.de

“…kann man sich nur schwer entziehen…”

April 5th, 2011

Über TEAM TIME & die GOLDEN GIRLS schrieben die Westfälischen Nachrichten in Münster:

kann man sich nur schwer entziehen (…) Ursina Hemmi nimmt durch jugendlichen Charme für sich ein (…) Plätschern die Erzählungen der Damen bisweilen vor sich hin, so sind es einerseits die komischen andererseits die emotional-starken Szenen, die das Stück bemerkenswert machen. Witzig, wenn sich die drei hochbetagten Damen, auf imaginären Fahrrädern sitzend, über Gefahren beim Radfahren auslassen, wenn sie brav „Winter ade“ trällern oder mit beim Kaffeekränzchen Gemeinsamkeit demonstrieren. Und erschütternd, wenn sie sich heute als „Luxusobjekte“ fühlen, die Geld kosten. Wenn sie sich schon jetzt für ein Rasengrab entscheiden, weil es den Angehörigen wenig Arbeit macht. Dann wird es auch schon mal laut in der ansonsten ruhigen Inszenierung, die durch authentische Sprechweise wiederholt lebensnah wirkt.

(Isabell Steinböck in der WN, Februar 2011)

“…viel Ironie und sprachliche Wucht…bilderstarke Inszenierung…”

April 5th, 2011

Petra Noppeney lobte “The Virgin Suicides” in der WN:

Die Tragik könnte erdrücken. Doch Schultz´ Diplom-Inszenierung hat viel Ironie und sprachliche Wucht. Nur zum Ende hin, wenn sich des Dramas letzter Akt ankündigt, wird sie bleiern. Dass das Stück dennoch die Spannung hält, liegt am Unausgesprochenen….Die bilderstarke Inszenierung kommt mit wenigen Requisiten aus. Lampen, die die Jugendzimmer der Mädchen, die durchaus Verbotenes tun, andeuten, und die transportablen Radiogeräte fügen sich mit Kai Niggemanns Musik, die von Radio-Fetzen bis zum Schwof-Chanson reicht, zu einem stimmigen Gesamteindruck. Freundlicher Applaus dafür – und für die gute Ensembleleistung.

 

(Petra Noppeney in den Westfälischen Nachrichten, 02.04.2011)