Posts tagged ‘Isabell Steinböck’

“Facettenreich, spannend, berührend”

Mai 20th, 2013

wn-logo_150“Die Wut der Einsamen: ‘Violent Dancing’, das interdisziplinäre Projekt von “Paradeiser productions” vereint Musik, Tanz und Schauspiel auf originelle Weise. Regisseurin Ruth Schultz setzt den jungen Performern Texte von Wolf Wondratschek entgegen. (…) Harald Redmer zitiert lakonisch wenn es um den Einzelkämpfer Chuck geht, mit einem leisen Lächeln auf den Lippen, stets leicht selbstironisch. In Auseinandersetzung mit dem Gitarristen Vladimir Dontschenko wirkt er wie ein Alter Ego der Romanfigur. (…) Judit Abegg spiegelt die Szenen tänzerisch, indem sie demonstriert, wie aus den Elementen des Violent Dancing zeitgenössische Choreografie wird. Mal größer, mal kleiner dargestellt, hier und dort akzentuiert, wird aus den einfachen Bewegungen ein Tanz um Unsicherheit, Wut und Einsamkeit des Protagonisten. Ein wenig von diesem Chuck steckt wohl in jedem Hardcore-Fan. Eine facettenreiche, spannende, letzlich berührende Produktion.”

(Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten 29.04.13)

“…kann man sich nur schwer entziehen…”

April 5th, 2011

Über TEAM TIME & die GOLDEN GIRLS schrieben die Westfälischen Nachrichten in Münster:

kann man sich nur schwer entziehen (…) Ursina Hemmi nimmt durch jugendlichen Charme für sich ein (…) Plätschern die Erzählungen der Damen bisweilen vor sich hin, so sind es einerseits die komischen andererseits die emotional-starken Szenen, die das Stück bemerkenswert machen. Witzig, wenn sich die drei hochbetagten Damen, auf imaginären Fahrrädern sitzend, über Gefahren beim Radfahren auslassen, wenn sie brav „Winter ade“ trällern oder mit beim Kaffeekränzchen Gemeinsamkeit demonstrieren. Und erschütternd, wenn sie sich heute als „Luxusobjekte“ fühlen, die Geld kosten. Wenn sie sich schon jetzt für ein Rasengrab entscheiden, weil es den Angehörigen wenig Arbeit macht. Dann wird es auch schon mal laut in der ansonsten ruhigen Inszenierung, die durch authentische Sprechweise wiederholt lebensnah wirkt.

(Isabell Steinböck in der WN, Februar 2011)