Posts tagged ‘Kaja Jakstat’

“Großer Roboterchor”

November 15th, 2012

“Ein wenig verrückt wurde es, als Kai Niggemann bei “Menschmaschine” eine Mischung aus Vortrag und Konzert präsentierte. “Pourquoi pas” betitelt der selbsternannte “Synthesizer-Nerd” sein Musikinstrument liebevoll. Zunächst gab es eine Einführung in die Technik der Synthesizer, die durch Einspieler und Zitate veranschaulicht wurde.  Dieser Vortrag wurde immer wieder durch kleine Musikstücke durchbrochen und gipfelte schließlich in einem Konzert, welches sich am besten als großer Roboterchor beschreiben lässt.”

fietscher.de über “Menschmaschine”

 

Menschmaschine

November 2nd, 2012

Menschmaschine Lecture Konzert - FlyerMENSCHMASCHINE
Lecture-Konzert
von Paradeiser Productions

Konzeption & Produktion: Paradeiser Productions; Kaja Jakstat, Kai Niggemann & Ruth Schultz. Musik & Performance: Kai Niggemann. Assistenz: Lisa Kemme

Termine: s.Terminseite

Ein Musiker und sein Synthesizer – Ein Synthesizer und sein Musiker? Algorithmen und Gefühle, Musik und Emotionen, Bediener und Maschinen, elektronische Reflektionen über die Beziehung von Menschen und Maschinen: Das alles ist Teil des kollektiv erarbeiteten Lecture-Konzerts „Menschmaschine“. Der Musiker Kai Niggemann, ist umgeben von elektronischen Klangerzeugern und eingetaucht in elektronische Live-Musik. Entlang seiner Setlist nimmt er uns mit auf eine Reise, macht er das Nerdige als Leidenschaft erlebbar und erklärt, wie elektronische Musik gemacht wird, wie der Sound in die Welt kam und weshalb er selber Musik macht. Und was hat diese Musik eigentlich mit unserer Gesellschaft zu tun?

Eine Produktion von PARADEISER productions in Koproduktion mit dem theaterimballsaal, Bonn.
Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von “Nistplätze” und das Reset-Festival, Münster.

“Gib mir Kohle – ich bin du”

April 10th, 2012

Arndt Zinkant schreibt in den Westfälischen Nachrichten über “Hobophobia”

Mit Verve und bitterem Humor konfrontierte das Stück „Hobophobia“ das Publikum. Als „Live-Hörspiel“ betitelt, räumte es dem Sound viel Bedeutung ein. (…) Getragen wurde die Performance von den starken Schauspielern, die schier eruptiv den Raum in Beschlag nahmen. (…) Statements vom Marktapostel Friedrich von Hayek kommen vom Band. Das ist dicht an der Sozial-Reportage und übt jene wohlfeile Kritik an der „Marktgesellschaft“, auf die heute kaum eine Kunstproduktion verzichtet. Doch den schmerzvollen Widerspruch will das Stück nicht auflösen.„Penner“ Grüneberg grinst den Betrachter eisig an. Wie ein aggressives Flirten, das sagt: Gib mir Kohle – ich bin du.

Hobophobia

März 14th, 2012

paradeiser underground (MS) präsentiert:

Nach ihrem Keller-Kleinod Pandæmonium steigen die Tiefgänger von Paradeiser Productions nun schon zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit hinab in das Pumpenhaus-Gewölbe. Und haben dafür ein eigenes Label entwickelt, mit dem sie neben ihren Arbeiten für die große Bühne in Zukunft regelmäßig überraschende Formate für unser Basement produzieren werden: paradeiser under ground. Nach der Untersuchung der Zusammenhänge von Schreckenserzählung und internationaler Politik widmen sie sich nun in Hobophobia erneut der Frage, inwiefern sich Sicherheitsbedürfnis, Freiheitsdrang und Angstempfinden gegenseitig bedingen. Hobophobie: die Angst vor Bettlern und Pennern. Aber wer fürchtet sich hier eigentlich wovor? Und vor wem? An der Figur des Obdachlosen ergründen sie die Angst vor dem Verlust und die Befreiung von allen Zwängen. Installieren im Untergrund eine akustische Stadt der Angst, voller Geräusche, Gesprächsfetzen und Bewegungen, die einlädt zwischen Schrecken und Begehren zu wandeln – in den Streets of Münster.

 Kunst für “Kohle”:

Am Freitag 16.03. gründete die “geheimagentur” in Oberhausen die Schwarzbank, die eine alternative Währung namens “Kohle” ausgibt, die zwei Wochen lang vor allem in Oberhausen angenommen wurde. Für Hobophobia akzeptierten wir als erstes Theater außerhalb Oberhausens ebenfalls “Kohle”.

Wir hoffen, dass wir so einen Beitrag leisten können, Kohle bekannter zu machen und anzuregen, über Geld nachzudenken. Mehr Informationen über Kohle gibt es hier.

 

 

 

Termine:
Premiere: Mittwoch 14.03.2012
Vorstellungen: Mittwoch 21.03.2012
Donnerstag 22.03.2012
Jeweils 20:00 Uhr

Ort: Theater im Pumpenhaus
Gartenstraße 123
48147 Münster
karten@pumpenhaus.de
0251-233443

Mit:
Philip Gregor Grüneberg
Leena Keizer
Harald Redmer

Komposition/Klangraum:
Kai Niggemann

Regie:
Ruth Schultz

Dramaturgie:
Kaja Jakstat

Bühne & Kostüme:
Lea Tenbrock

Licht:
Volker Sippel

Produktionsassistenz:
Christoph Kulb

Eine Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster. Herzlichen Dank an unsere Sponsoren.

“Begeisterungsstürme für Pandæmonium im Pumpenhaus”

November 5th, 2011

Maria Berentzen schreibt in den Westfälischen Nachrichten über Pandæmonium:

Dem Publikum gefiel die absurd-schräge Produktion so sehr, dass alle minutenlang applaudierten, trampelten und pfiffen.

(Maria Berentzen, Westfälische Nachrichten, 03.11.2011)