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Esrever

September 2nd, 2016

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https://vimeo.com/181027234

Esrever ist ein Videowalk, dh. ein Video, das ohne Schnitt gedreht wurde und das dadurch zum Leben erweckt wird, dass man die gleiche Route des Videos zusammen mit dem Video abgeht.

Sie können Esrever erleben, indem Sie mit ihrem eigenen Smartphone, Tablet oder ähnlichem Gerät (am besten mit iOS, Android, Windows Phone) und Kopfhörern, am CUBA Schaufenster (hier) beginnen, und dem Gang des Videos folgen.

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise.

Eine genaue Anleitung folgt nach den Hinweisen.


Wichtige Hinweise:

Die Teilnahme am Videowalk geschieht auf eigene Gefahr.

Beachten Sie die Verkehrsregeln.

Überqueren Sie die Ampel nur bei grün.

Der Videowalk wartet nach der Ampel.

Sie können das Video jederzeit pausieren und/oder die Kopfhörer absetzen.

Der Videowalk ist im Rahmen der Ausstellung HBF/Schauraum bis zum 11.09.16 zu sehen. Über unsere Webseite bleibt er auch danach verfügbar.


A – Anleitung für Streaming (einfacher, verbraucht aber mobiles Datenvolumen, ca. 350 MB):***

Sie benötigen ein Smartphone, Tablet oder ähnliches und einenKopfhörer.

1 . Laden Sie den link www.paradeiserproductions.com und klicken Sie auf das Video.

2. Halten Sie Ihr Abspielgerät so, dass der Blickwinkel dem des ersten Videobilds entspricht.

3. Setzen Sie den Kopfhörer auf, drücken Sie auf Play und lassen Sie sich vom Video leiten.

B – Anleitung für Offline Nutzung des Videos:***

Sie benötigen ein Smartphone, Tablet oder ähnliches, einen
Kopfhörer und Zugang zu einem WLAN.

1. Gehen Sie mit Ihrem Abspielgerät ins freie Gast-WLAN des CUBA…

2. aden Sie aus dem App-Store die kostenlose App “Vimeo”herunter (iOS, Android oder Windows Phone)…

3. Gehen Sie noch im WLAN auf die Seite www.paradeiserproductions.com und…

4. klicken Sie NICHT auf das Video, sondern auf den Link darunter…

5. Das Video wird nun in der Vimeo App geöffnet.

6. Im Video gibt es einen Abwärtspfeil – berühren Sie den Pfeil, um das Video Ihrer Offline-Playlist hinzuzufügen. Dann…

7. warten Sie, bis der Pfeil aufhört zu blinken und dadurch anzeigt, dass das Video komplett geladen ist.

8. Gehen Sie zum Startpunkt des Videos (dieses Schaufenster), setzen Sie den Kopfhörer auf und starten Sie das Video aus der Offline-Playlist der Vimeo-App.


Credits:

ESREVER Videowalk //von PARADEISER productions Kai Niggemann & Ruth Schultz // mit Philip Gregor Grüneberg // PARADEISER productions © 2016 // Im Rahmen von HBF | Schauraum, Münster //kuratiert von Maike Brautmeier ///

L’Inferno

Oktober 23rd, 2015

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Es geht hinab: in die neun Höllenkreise von Dantes Göttlicher Komödie. Zusammen mit dem Paradeiser Geräuschchor, einem Schauspieler, einer Geräuschkünstlerin und einem Videokünstler tasten Paradeiser sich entlang des Stummfilms “L’Inferno” von 1911 – bis der rechte Weg verloren scheint… und wir uns in unserer Welt wiederfinden. Im Dantejahr anlässlich des 750. Geburtstages des Dichters begeben sich Paradeiser auf die Spuren seiner berühmten Jenseitsreise. Gibt es die Hölle heute so überhaupt noch? Oder meinen wir nicht vielmehr eine Reihe von individuellen Höllen und ausweglosen Situationen, wenn wir heute Hölle sagen? Paradeiser kombinieren den Einblick in eine ganz persönliche Hölle von heute mit dem 100jährigen Filmmaterial eines italienischen Regie-Teams. Dabei wird alles anders – und auch wieder nicht: The Selbstzweifel und die Unmöglichkeit echter Kommunikation sind Irritation und Inspiration zugleich.

Durch die Verbindung von Darsteller*innen und Film auf der Bühne entsteht eine Welt aus Soundtrack, Atmosphäre und Illusion – eine Re-Animation des ersten abendfüllenden Stummfilm der Kinogeschichte.

Für den von Dantes literarischem Monster inspirierten Abend mischen die Paradeiser für diesen Abend verschiedenes Material, das wiederum von Dante inspirierte Künstler geschaffen haben. Sie samplen Sounds, re-animieren die Dante Figur aus dem Stummfilm, strukturieren die Filmbilder um und neben Originaltexten aus der Göttlichen Komödie ist mit Auszügen aus Benatis “Cani dell’Inferno” auch eine neue Riscrittura Dantesca dabei.

Ob wir am Ende die Sterne wiedersehen?

Wiederaufnahme in Münster:

04.11.2016 Theater im Pumpenhaus, Münster
05.11.2016, Theater im Pumpenhaus, Münster

Gastspiel: 10.09.2016, 20:00 Uhr, FWT (Freies Werkstatt Theater), Köln
Offener Geräuschchor-Workshop 09.09.2016, 18:30 Uhr, FWT (Freies Werkstatt Theater), Köln

Gastspiel:22. & 23. April 2016, 20:00 Uhr, Theater im Ballsaal, Bonn

Gastspiel: 14.November 2015, 20:00 Uhr, FWT (Freies Werkstatt Theater), Köln

3. Vorstellung: 24.Oktober 2015, 20:00 Uhr, Theater im Pumpenhaus, Münster

2. Vorstellung: 24.Oktober 2015, 20:00 Uhr, Theater im Pumpenhaus, Münster

Premiere: 23. Oktober 2015, 20:00 Uhr, Theater im Pumpenhaus, Münster

Live-Event mit stummem Film: 27.06.2015. 15:00 Uhr. Tag der Nachhaltigkeit. Servatiiplatz. Münster

Live-Event mit stummem Film: 06.08. 2015. 18:00 Uhr. Auf Weiter Flur Festival. Münster

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Paradeiser Geräuschchor war Chor der Woche bei Deutschlandradio Kultur.

Mitwirkende:
Performer: Holger Spengler // Geräuschkunst: Julia Nitschke // Paradeiser Geräuschchor: Jürgen Brakowsky, Michael Carneim, Barbara Geilich, Jennifer Iker, Niko Kemena, Rebecca Nahrwold, Ulrike Sauvigny, Franz Schröer //
Regie: Ruth Schultz // Musikalische Leitung: Kai Niggemann // Video-Editing: Sven Stratmann // Installationen: Marek Lotschov // PR: Wilko Franz // Produktionsleitung: Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte // Grafikdesign: Daniela Löbbert // Foto: Dominic Sehak // Assistenz: Frederic Merziglod // Film L’INFERNO – restauriert von Fondazione Cineteca di Bologna // Texte: Dante Alighieri, Daniele Benati //

Eine Paradeiser Production // Koproduktion Theater im Pumpenhaus // Förderer: Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Laugh Lab

Oktober 30th, 2013

LaughLab1PARADEISER research: Theatrale Experimente mit hohem Mitmach-Potential:


Angst vor Winterdepression? Krise? Überwachungsstaat? usw. ?!
Versuchsannahme: Lachen ist die beste Medizin!
In fünf Ausgaben forschen PP gemeinsam mit unserem Publikum danach, wie das Lachen in Zeiten von technisierter und digitalisierter Kommunikation auf die Beziehung zwischen Menschen einwirkt. Gemeinsam mit Experten zum Thema wird Wissen konsumiert und generiert, gibt es Vorträge ebenso wie gemeinsame praktische Versuche. Ergebnisoffen und interdisziplinär.
Lachyoga, Youtubes reenacten, Workshop & Witzemarathon: Das Publikum erobert im Laugh Lab die Bühne: Das ist Mitlachtheater!
Ab dem 30. Oktober immer mittwochs im November um 20.00 Uhr. Eintritt frei.


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Laugh Lab – Folge 1 (30.10.13 Pumpenhaus, 20.00)

Vortrag & Lachyoga
Lachen zwischen Kunst und (in) Gesellschaft
mit Kristina Scepanski (Westfälischer Kunstverein) & Veronika Spogis (Lachtrainerin Lachtreff Münster e.V.).
Wir laden ein zu Lachvortrag und offener Lachyoga-Stunde!
Ort: Theater im Pumpenhaus (Keller)
Seit der Antike gibt es Abhandlungen darüber, warum wir lachen – und das Vorurteil, dass die Wissenschaft eine ernste Angelegenheit ist. Auch in Kunst und Gesellschaft ist das Lachen lange verpönt gewesen. Kristina Scepanski ist unsere Expertin für Kunst – und sie wundert sich, wie rational unser Umgang mit Kunst häufig ist: wir suchen immer nach Erklärungen für den Kopf… Veronika Spogis zeigt uns, dass Lachen auch ein körperlicher Vorgang ist, der sogar ohne äußeren Anlass funktionieren kann: Sie stellt die positiven Effekte des Lachens vor und lädt ein zu einer offene Lachyoga-Stunde: Funktioniert das, was in der U-Bahn funktioniert auch im Theater?

Ho Ho Ha Ha Ha! The Evolution of Mitlachtheater.

Laugh Lab – Folge 2 (06.11.13 Cinema, Warendorfer Str., 20.00)

DIY-CLIPS

Präsentiert Euren Lieblings-Youtube-Clip live! 
Mit Sven Stratmann (AV Picknick)
…wer “Be kind, rewind” (“Abgedreht”) gesehen hat, weiß, wie man einen Film “schwedet”: Man spielt ihn mit einfachsten Mitteln nach.
Im Laugh Lab – dieses Mal im Cinema – fangen wir mit kleinen Formaten des Schwedens an: Ihr überlegt Euch, wie ihr Euer liebstes (witzigstes!!!) You-Tube Video nachspielen könnt – und unser Kameramann Sven Stratmann bringt Eure Version im Moment des Entstehens auf die Leinwand! Allein oder in der Gruppe, vorbereitet oder spontan: eignet Euch den Witz an! Eine besondere Form der Youtube-Party!

Laugh Lab – Folge 3 (13.11.13 Pumpenhaus 20.00, 18:00 Uhr „Cheers for Fears“)

Wirklich witzig: Der Workshop

20.00 How to be funny on stage
18.00 Cheers for Fears
dann kurze Einführung in die „künstlerische Forschung“ durch Jascha Sommer und um 20.00 Praxisteil für alle:
Die „Szenischen Forscher“ des zweiten Jahrgangs des gleichnamigen Masterstudiengangs der RUB gestalten am 13. das Laugh Lab „Wirklich witzig“ in Form von Workshops.
Die Workshops beginnen um 20.00, dauern ca 1,5 Std und dann gibts eine interne Präsentation.
In diesem Workshop mit Studierenden des Bochumer Masterstudiengangs “Szenische Forschung” überlegen wir, was wir in den darstellenden Künsten wirklich witzig finden und wie wir es finden bzw. erfinden.
Ein offenes Experiment bei dem gilt: Erst die Arbeitsgruppe, dann das Vergnügen: Gemeinsam mit dem Publikum finden die szenischen Forscher_innen heraus, was wirklich komisch ist. Erst Workshop, dann (vielleicht) Showtime.
Knappe Vorbereitungszeit = Riesenspaß?
Bitte gerne geeignete kurze Texte und Requisiten mitbringen!

Am 14. November ist der zweiten Jahrgang in der Performance „Fremde Wesen“ selber im Theater im Pumpenhaus auf der Bühne zu sehen:
Das Projekt „Fremde Wesen“ entstand im Rahmen des Studiums am FFT, Düsseldorf unter Leitung des Performance-Kollektivs She She Pop.

Laugh Lab – Folge 4 (20.11.13 Theater im Pumpenhaus 20.00 – open End)

Einen hab ich noch. Der Witzemarathon.

Was erzählt der Witz über die Welt? Über die Gesellschaft? Was ist der Wert eines Witzes? Wie lange sind Witze witzig? In diesem Humor-Marathon mit mutigen Moderatoren gilt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten… und wie lange ist das wohl?
Ab 20.00 sind alle eingeladen, Witze zu erzählen und zu lesen.
Für 10 Witze gibt’s ein Bier oder einen Bagel. Dabeisein ist alles! Humor ist wenn man (trotzdem) lacht!
Durch den Abend führen Harald Redmer und ein weiterer Special Guest – Obacht: wenn kein Witz kommt, sprechen sie über Kulturpolitik.

Laugh Lab – Folge 5 (27.11.13 Teilchen&Beschleuniger, 20.00)

Pointless White Russian

Der un-/lustigste White Russian Abend im Teilchen & Beschleuniger: Philip Gregor Grüneberg trägt Pelzmütze und orientiert sich an lupenreinen Literaten. Besucht ihn im Separee. Jeder nur eine Geschichte.
Ab 20.00 bekommt hier jeder interessierte Gast eine Geschichte ohne Pointe einzeln erzählt.

———
Wer es wissenschaftlicher will, dem sei diese Veranstaltung ans Herz gelegt:
“Fröhliche Wissenschaft” zur Genealogie des Lachens an der Ruhr-Universität Bochum,
24.-26.10.2013
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mrg/knowledge/events/

Mitwirkende: Philip Gregor Grüneberg, Kai Niggemann, Harald Redmer, Kristina Scepanski, Ruth Schultz, Veronika Spogis, Sven Stratmann & weitere.
Laugh Lab ist ein kuratorisches Projekt von PARADEISER productions  (Kaja Jakstat, Kai Niggemann, Ruth Schultz) in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster. Unterstützt von Die Linse e.V. In Kooperation mit dem: Cinema Münster, Teilchen & Beschleuniger, Westfälischer Kunstverein,  Masterstudiengang “Szenische Forschung” der Ruhruniversität Bochum und dem Lachtreff Münster.
Assistenz: Lisa Kemme
Paradeiser Productions ist Mitglied der Initiative MoNOkultur.

Violent Dancing

April 26th, 2013

Postkarten und Plakatmotiv von Violent DancingMoshen. Underground und Mainstream, Illusion und Rebellion, Kontrollverlust und Eigensinn.

Wolf Wondratscheks „Chuck“ – eine Romanfigur der Beat-Literatur – und eine Tänzerin treffen auf jugendliche Mosher_innen aus der Hardcore-Szene und gehen gemeinsam auf die Suche nach dem ultimativen Gefühl der Lebendigkeit. Auf der Suche an den Grenzen des Tanzes, der Generationen und Geschlechter, mit Text, Moshen und live-Musik (von Musikern der Band Vitja) stellt „Violent Dancing“ Fragen nach rituellem Kontrollverlust, Kommerzialisierung von Underground-Strömungen und der Allgemeingültigkeit jugendlicher Rebellion.

Zusammen mit Akteur_innen der Szene stellt sich Paradeiser den Zweifeln: Ist Wut ein Privileg von Jugend? Ist Tanzen ein Rückzug? Oder eine politische Aussage? Warum gibt es kaum weibliche Mosher? Ist Moshen zeitgenössischer Tanz? Ist der Weg auf die Bühne ein Schritt Richtung Mainstream? Und was kann man dagegen tun?

Trailer von Jens Krause (videovita.de)

Vladi Dontschenko, Judit Abegg, Peter Martens

Termine:

25.01.13 Teaser beim fünfzehnminuten Festival in der studiobühneköln

05.04.13 Teaser beim Reset Spezial Festival im Carpe Noctem, Münster

25.04.13 Lesung und Konzert Wolf Wondratschek liest aus seinen Texten die Grundlage und Inspiration für “Violent Dancing” sind. Im Anschluss Hardcore-Konzert von VITJA.

26.04.13 Preview

29.04.13 Premiere beim Tanz NRW Festival, Münster

10.-11.05.13 Gastspiel im Theater im Ballsaal, Bonn

25.-26.06.13 Vorstellungen in Münster

Weitere Termine in Planung. Soweit nicht anders angegeben, finden alle Termine im im Theater im Pumpenhaus, Münster statt. Beginn ist jeweils 20:00 Uhr. 

 

 

Mit: Judit Abegg, Vladimir Dontschenko, Pauline Hemelt, Peter Martens, Harald Redmer.
Konzept: PARADEISER productions
Inszenierung: Ruth Schultz
Musik: Kai Niggemann
Dramaturgie: Kaja Jakstat
Komposition: Vladimir Dontschenko
Bühne/Kostüme: Lea Tenbrock
Choreografische Beratung: Leena Keizer
Assistenz: Lisa Kemme
Produktionsleitung: Zwei Eulen (Büro für Kulturkonzepte, HH)
Texte: Wolf Wondratschek
 
Von Paradeiser Productions (Münster // Hamburg) Kaja Jakstat, Kai Niggemann, Ruth Schultz
 
Eine Paradeiser Produktion. Koproduziert vom Theater im Pumpenhaus, Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster, dem Fonds Darstellende Künste e.V., dem NRW Landesbüro freie Kultur und der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. In Kooperation mit dem Jib – Jugendinformations- und Bildungszentrum der Stadt Münster und dem theaterimballsaal, Bonn. Danke für die Unterstützung an startmusic, Münster, Dank an die Band Vitja.

 

„Köstlich und ein wenig skurril“

April 17th, 2013

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Kai Niggemann sitzt vor einem Tisch mit einem modularen Synthesizer, steckt bunte Kabel in das Gerät und dreht an kleinen Knöpfen. Im schwarzen Anzug mit Freizeitschuhen, die Haare toupiert, erinnert er an Robert Moog oder Daniel Düsentrieb.

Das Lecture-Konzert „Menschmaschine“ am Sonntagabend im Pumpenhaus wendet sich an ein breites Publikum und baut keine fachmännischen Hürden auf.

In schön flüssigem Verlauf erzählte er frei aus der Geschichte der Synthesizer und stellte pantomimisch das fast 100 Jahre alte Theremin vor.

Köstlich: Ein paar Gesten, der für das Theremin typischen Spielerpose nachempfunden, und ein paar schwirrende Sounds, mit dem Mund produziert, und schon war das Instrument mit dem elektromagnetischem Feld vorstellbar.

Und dann setzte Niggemann den Kopfhörer auf, hörte sich einen Kommentar zum Synthesizer auf seinem Smartphone an und übersetzte, so sagte er, simultan. Das Publikum hörte den englischsprachigen Originalkommentar nicht und Niggemanns Übersetzungen wirkten deshalb ein wenig skurril.

(Heike Eickhoff, Westfälische Nachrichten, 16.04.13)