Posts tagged ‘Ruth Schultz’

Schöne Neue Welt auf dem Wundersamen Planet Wawisi

Januar 26th, 2020

Premiere: 24.01.20 (Schulpremiere) und 26.01.20 (freier Verkauf)

### über 50 Vorstellungen und öffentliche Proben! ###

### Eingeladen zum “HART AM WIND” Festival 2020 in Braunschweig.###

Ein interaktives Stück über die Frage, wie wir leben wollen und wie es sich anfühlt, mitzubestimmen.

Da stehen sie nun vor den jungen Zuschauer*innen: Vier Außerirdische brauchen Hilfe, denn ihre eigenen Planeten sind aus unterschiedlichen Gründen zerstört oder nicht bewohnbar. Sie haben einen lebenswerten – ja, einen wundersamen – Planeten entdeckt, den Planeten WAWISI. Sie wollen es anders machen dort, aber wie? Was ist wirklich wichtig? Sie machen die Bühne frei für die Zuschauer*innen, es darf experimentiert, gespielt und ausprobiert werden. Am Ende ziehen die Außerirdischen mit all den Ergebnissen und dem neuen Wissen wieder von dannen – in der Hoffnung auf ein glückliches Leben. Und zurück bleiben die jungen Zuschauer*innen auf dem Planeten Erde, um auch diesen vielleicht zu einem besseren Ort zu machen, wer weiß …

100 junge Leute – alle gleichzeitig auf der Bühne – alle machen mit – ein ergebnisoffenes Format und dann auch noch zum vielschichtigen Thema „Demokratie“. Puh. Das klingt aufregend, ja, fast unmöglich, oder? Doch wir haben uns gewagt, es einfach mal auszuprobieren, dem Theaterzauber zu vertrauen und auf diese Weise die Möglichkeit zu schaffen, Demokratie und Teilhabe auf einzigartige Weise zu erfahren. //

Die Junge Landesbühne  möchte die politische Form des Theaters für junge Menschen auf diesem Wege neu entdecken und politisches Handeln erlebbar machen. Wie kann es in Zeiten von Populismus und schnellem Informationsfluss gelingen, sich mutig ins Abenteuer „Demokratie“ zu stürzen?  Ein künstlerisches Team der Jungen Landesbühne reist zusammen mit den Paradeiser Productions durch das Spielgebiet, ist unterwegs in der Stadt und auf dem Land, trifft Schulklassen und Jugendgruppen und fragt: Wie sähe ein Planet aus, auf dem ihr gerne leben würdet?

Daraus entsteht ein interaktives Stück, bei dem die jungen Zuschauer*innen dann im Theater zusammen mit den Schauspieler*innen ihren eigenen Planeten erschaffen: den Planeten Wawisi.

Eine Stückentwicklung von Paradeiser Productions und der Julabü.
Künstlerische Leitung
Ruth Schultz und Kai Niggemann
Theaterpädagogische MitarbeitFrank Fuhrmann
DramaturgieAnna-Lena Rode
Assistenz: Mariana Stein
Hospitanz: Anna Garrelfs-Buchmann

MitBrit BartuschkaFelix Frenken, Frank Fuhrmann, Elisabeth Pleß, Mariana Stein, Caroline Wybranietz

Vorstellungsdauer: ca. 70 Minuten

Termine und Booking unter: https://landesbuehne-nord.de/stueck/schoene-neue-welt-auf-dem-wundersamen-planeten-wawisi/2020-01-24/

It’s only a Papermoon

Oktober 25th, 2019

In der Zeitung steht.
Eine Frau lebt in der Wohnung eines Mannes.
Unentdeckt. Ein ganzes Jahr.
Ist diese Geschichte –
Ein Beispiel für –
Dich
?

Trailer: Jens Krause (videovita.de)

Musiktheater über die flirrenden Grenzen von Realität und Illusion. Im Zuschauerraum: Du. Auf der Bühne: zwei Menschen und ein modularer Synthesizer: Tänzerin Katharina Sim und Soundkünstler Kai Niggemann fragen in der aktuellen PARADEISER Produktion mit tänzerischen und musikalischen Mitteln nach der fragilen Beziehung von Wahrheit und Wahrnehmung und erzählen von dem, was Dir vorschwebt. Oder nicht. Anyways, das mnschilche Gehrin hat die ertuanlchie Fähikgiet unesre Wahrnhemnug zu egrzänzen

Synthesizer/Performance: Kai Niggemann
Tanz/Performance: Katharina Sim
Regie: Sandra Reitmayer
Text: Theo Ther
Bühne/Kostüm: Jan Patrick Brandt
Dramaturgie: Ruth Schultz
Öffentlichkeitsarbeit: neurohr & andrä
Eine PARADEISER Produktion

Termine:
25.10.19, 20:00 Uhr
26.10.19 20:00 Uhr
14.12.19 18:00 Uhr (im Rahmen des Double Bill-Abends mit Carla Jordão)


Barnes Crossing
Freiraum für TanzPerformanceKunst
im Kunstzentrum Wachsfabrik
Industriestraße 170 | 50999 Köln-Rodenkirchen
http://barnescrossing.de

Gefördert durch:
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Kooperationspartner:
ON – Neue Musik Köln

The Pretty Blaze

Januar 27th, 2018

THE PRETTY BLAZE
Written by
Kai Niggemann
Buchla 200e Electric Music Box
Taken from the album HEART MURMUR
released 2018 by Kalakuta Soul Records & WAF80music

HEART MURMUR
10″ vinyl & digital
available on
kainiggemann.com

Von

Julia Gerhards
Caroline Scherff
Adele Friesen
Marcel Braun
Katharina Hollberg
Luka Sibbing
Stephanie Welp
Maria Meinert
Laura Offermann
Valentina Radile
Benedikt Pienkoß
Anton Leibham
Miriam Kersting

Entstanden im Seminar “HinterGrund” an der MSA | Münster School of Architecture

Konzept/Leitung Ruth Schultz

Videoediting: Jens Krause/videovita.de

Autonomaten

September 16th, 2017

Autonome Automaten. Künstliche Intelligenz. Maschinen, Menschen und der Freie Wille:

Auf der Bühne: Menschen und Apparate.
Im minimalen Aufbau mit Kabelchaos entsteht
ein mechanisches Musik-Märchen. Die Automaten
zwitschern und switchen autonom:
I am not even present. I am already Future.🔮

So entsehen Klanglandschaften und Situationen
zwischen Vogelbeobachtung und utopischem Entwurf.
Diemusikalischen Themen sind Glanz und Abglanz, Rauschen und Sinuston, Abgesang und Lobpreis.

Mit Synthesizern, DIY-Klangtisch und Looper
folgen die Autonomaten der Nachtigall in die
unendlichen Weiten der möglichen Re-produzierbarkeit
und schauen sich dort gründlich um. Sie suchen eine andere Welt
mit allen Mitteln das Freie in der Natur
der Obsession. Auch in Deiner.

Woher kommt diese Faszination? Und wie saehe ein
Schritt zurück zu den Ursprüngen aus…?
Der Schrei nach der Schönheit des Disparaten und
Dissonanten. #universum #welt  something

Die Atmosphäre: eher morbid. 0bwohl, nein, da ist auch viel Hoffnung, Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Schönheit. Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Scho¨nheit.

RUTH SCHULTZ Regie // SANDRA REITMAYER Co-Regie // THEO THER Libretto // HOLGER SPENGLER Stimme & Looper // JULIA NITSCHKE DIY-Klangtisch // KAI NIGGEMANN Buchla Electric Music Box

Eine Paradeiser Produktion im Auftrag des Kloster Bentlage und Kulturraum Stiftskirche Vreden im Rahmen der Reihe “Streng & Frei” und dem Bentlage Art Form Festival (BAFF). vielen Dank an Jan-Christoph Tonigs und Nikolaus Schneider

 

 

AG Klang

Juni 4th, 2014

Ein Postfuturistisches Chorkonzert

Ist das ein Chor? Eine Maschine? Verrückte Geräuschemacher? Ein Donnern, Krachen, Prasseln, Grollen, Pfeifen, Zischen, Schnauben, Surren, Gurgeln, Kreischen, Knarren, Knacken, Rascheln, Knistern, Knattern, Scharren —  Der AG KLANG Geräusch-Chor ‚singt‘ die Geräusche der heutigen Arbeit. Statt auf Loopstation, Sampler und Elektronik greifen Paradeiser Productions auf das uralte Mittel Chor zurück. Zusammen mit einem Dirigenten und einem Protagonisten folgt der Chor den Spuren der Klänge heutiger Arbeitsplätze: Tastaturklicken, Lüfterrauschen, Automatenächzen, ganz kleine und ganz große Maschinen – die vorher in realen Arbeitsumgebungen dokumentierten Sounds fügen sich zu einer ungewöhnlichen und zuweilen schrägen Partitur zwischen Harmonie und Noise, Experimentalmusik und Beat Box zur menschlichen Geräuschmusik zusammen. A cappella stellt der Chor den akustisch-musikalischen Charakter unserer Arbeitswelt in den Mittelpunkt und sucht virtuose und unterhaltsame Umsetzungen.

 

Trailer:

 

Chor der Woche:

AG Klang wurde bei Deutschlandradio Kultur als “Chor der Woche” gefeaturet. Den gesamten Beitrag über den Paradeiser Geräuschchor gibt es auf der Webseite von dradio zum Nachhören:

Deutschlandradio Kultur Beitrag aus der Reihe “Chor der Woche” vom 13.08.2014

 

 

Fotos:

AG Klang Foto: Dominic Sehak

AG Klang Foto: Dominic Sehak AG Klang Foto: Dominic Sehak

 

AG Klang Foto: Dominic Sehak

 

Das postfuturistische Chorkonzert geht von Luigi Russolos futuristischem Manifest „Die Kunst der Geräusche“ aus, in dem er bereits vor 100 Jahren die Geräusche der modernen Welt – tönende Maschinen und lärmende Großstädte – zur wahren Musik seiner Zeit erklärte. Paradeiser Productions bauen auf dieser Idee auf: Der Chor übernimmt durch menschliche Stimmen und Körper die Reproduktion der Sounds von heute. Russolos Manifest wird auf der Bühne mit der Arbeitswelt von 2014 konfrontiert. Zwischen Rekonstruktion und Neuerfindung hinterfragen Paradeiser Productions die Grenze von Arbeit und Kultur, Mensch und Maschine. Was kommt nach dem Fortschritt?

 

Chor
Anne Besse, Jürgen Brakowsky, Michael Carneim, Martina Espeter, Carsten Flint, Barbara Geilich, Michael Jaffke, Niko Kemena, Jenny Klinge, Ari Nadkarni, Rebecca Nahrwold, Beatrix Pluta, Ulrike Sauvigny, Carina Schalk, Franziska von Schmeling, Lis Schröder, Franz Schröer, Heike Seler, Anna Stern.

Protagonist
Thomas Schweins

Konzept & Produktion
Paradeiser Productions

Musikalische Leitung
Kai Niggemann

Regie
Ruth Schultz

Dramaturgie
Kaja Jakstat

Bühne / Kostüm
Lea Tenbrock & Daniela Hohenberger

Assistenz
Lisa Kemme

Hospitanz
Frederic Merziglod

Produktionsleitung
Zwei Eulen – Büro für Kulturkonzepte

Fotos
Dominic Sehak

Videodokumentation
Jens Krause, videovita.de

 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, das Landesbüro Freie Kultur NRW / Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste e.V.
Koproduktion: Theater im Pumpenhaus.