Posts tagged ‘uraufführung’

Laugh Lab

Oktober 30th, 2013

LaughLab1PARADEISER research: Theatrale Experimente mit hohem Mitmach-Potential:


Angst vor Winterdepression? Krise? Überwachungsstaat? usw. ?!
Versuchsannahme: Lachen ist die beste Medizin!
In fünf Ausgaben forschen PP gemeinsam mit unserem Publikum danach, wie das Lachen in Zeiten von technisierter und digitalisierter Kommunikation auf die Beziehung zwischen Menschen einwirkt. Gemeinsam mit Experten zum Thema wird Wissen konsumiert und generiert, gibt es Vorträge ebenso wie gemeinsame praktische Versuche. Ergebnisoffen und interdisziplinär.
Lachyoga, Youtubes reenacten, Workshop & Witzemarathon: Das Publikum erobert im Laugh Lab die Bühne: Das ist Mitlachtheater!
Ab dem 30. Oktober immer mittwochs im November um 20.00 Uhr. Eintritt frei.


Laughlab131010

Laugh Lab – Folge 1 (30.10.13 Pumpenhaus, 20.00)

Vortrag & Lachyoga
Lachen zwischen Kunst und (in) Gesellschaft
mit Kristina Scepanski (Westfälischer Kunstverein) & Veronika Spogis (Lachtrainerin Lachtreff Münster e.V.).
Wir laden ein zu Lachvortrag und offener Lachyoga-Stunde!
Ort: Theater im Pumpenhaus (Keller)
Seit der Antike gibt es Abhandlungen darüber, warum wir lachen – und das Vorurteil, dass die Wissenschaft eine ernste Angelegenheit ist. Auch in Kunst und Gesellschaft ist das Lachen lange verpönt gewesen. Kristina Scepanski ist unsere Expertin für Kunst – und sie wundert sich, wie rational unser Umgang mit Kunst häufig ist: wir suchen immer nach Erklärungen für den Kopf… Veronika Spogis zeigt uns, dass Lachen auch ein körperlicher Vorgang ist, der sogar ohne äußeren Anlass funktionieren kann: Sie stellt die positiven Effekte des Lachens vor und lädt ein zu einer offene Lachyoga-Stunde: Funktioniert das, was in der U-Bahn funktioniert auch im Theater?

Ho Ho Ha Ha Ha! The Evolution of Mitlachtheater.

Laugh Lab – Folge 2 (06.11.13 Cinema, Warendorfer Str., 20.00)

DIY-CLIPS

Präsentiert Euren Lieblings-Youtube-Clip live! 
Mit Sven Stratmann (AV Picknick)
…wer “Be kind, rewind” (“Abgedreht”) gesehen hat, weiß, wie man einen Film “schwedet”: Man spielt ihn mit einfachsten Mitteln nach.
Im Laugh Lab – dieses Mal im Cinema – fangen wir mit kleinen Formaten des Schwedens an: Ihr überlegt Euch, wie ihr Euer liebstes (witzigstes!!!) You-Tube Video nachspielen könnt – und unser Kameramann Sven Stratmann bringt Eure Version im Moment des Entstehens auf die Leinwand! Allein oder in der Gruppe, vorbereitet oder spontan: eignet Euch den Witz an! Eine besondere Form der Youtube-Party!

Laugh Lab – Folge 3 (13.11.13 Pumpenhaus 20.00, 18:00 Uhr „Cheers for Fears“)

Wirklich witzig: Der Workshop

20.00 How to be funny on stage
18.00 Cheers for Fears
dann kurze Einführung in die „künstlerische Forschung“ durch Jascha Sommer und um 20.00 Praxisteil für alle:
Die „Szenischen Forscher“ des zweiten Jahrgangs des gleichnamigen Masterstudiengangs der RUB gestalten am 13. das Laugh Lab „Wirklich witzig“ in Form von Workshops.
Die Workshops beginnen um 20.00, dauern ca 1,5 Std und dann gibts eine interne Präsentation.
In diesem Workshop mit Studierenden des Bochumer Masterstudiengangs “Szenische Forschung” überlegen wir, was wir in den darstellenden Künsten wirklich witzig finden und wie wir es finden bzw. erfinden.
Ein offenes Experiment bei dem gilt: Erst die Arbeitsgruppe, dann das Vergnügen: Gemeinsam mit dem Publikum finden die szenischen Forscher_innen heraus, was wirklich komisch ist. Erst Workshop, dann (vielleicht) Showtime.
Knappe Vorbereitungszeit = Riesenspaß?
Bitte gerne geeignete kurze Texte und Requisiten mitbringen!

Am 14. November ist der zweiten Jahrgang in der Performance „Fremde Wesen“ selber im Theater im Pumpenhaus auf der Bühne zu sehen:
Das Projekt „Fremde Wesen“ entstand im Rahmen des Studiums am FFT, Düsseldorf unter Leitung des Performance-Kollektivs She She Pop.

Laugh Lab – Folge 4 (20.11.13 Theater im Pumpenhaus 20.00 – open End)

Einen hab ich noch. Der Witzemarathon.

Was erzählt der Witz über die Welt? Über die Gesellschaft? Was ist der Wert eines Witzes? Wie lange sind Witze witzig? In diesem Humor-Marathon mit mutigen Moderatoren gilt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten… und wie lange ist das wohl?
Ab 20.00 sind alle eingeladen, Witze zu erzählen und zu lesen.
Für 10 Witze gibt’s ein Bier oder einen Bagel. Dabeisein ist alles! Humor ist wenn man (trotzdem) lacht!
Durch den Abend führen Harald Redmer und ein weiterer Special Guest – Obacht: wenn kein Witz kommt, sprechen sie über Kulturpolitik.

Laugh Lab – Folge 5 (27.11.13 Teilchen&Beschleuniger, 20.00)

Pointless White Russian

Der un-/lustigste White Russian Abend im Teilchen & Beschleuniger: Philip Gregor Grüneberg trägt Pelzmütze und orientiert sich an lupenreinen Literaten. Besucht ihn im Separee. Jeder nur eine Geschichte.
Ab 20.00 bekommt hier jeder interessierte Gast eine Geschichte ohne Pointe einzeln erzählt.

———
Wer es wissenschaftlicher will, dem sei diese Veranstaltung ans Herz gelegt:
“Fröhliche Wissenschaft” zur Genealogie des Lachens an der Ruhr-Universität Bochum,
24.-26.10.2013
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mrg/knowledge/events/

Mitwirkende: Philip Gregor Grüneberg, Kai Niggemann, Harald Redmer, Kristina Scepanski, Ruth Schultz, Veronika Spogis, Sven Stratmann & weitere.
Laugh Lab ist ein kuratorisches Projekt von PARADEISER productions  (Kaja Jakstat, Kai Niggemann, Ruth Schultz) in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster. Unterstützt von Die Linse e.V. In Kooperation mit dem: Cinema Münster, Teilchen & Beschleuniger, Westfälischer Kunstverein,  Masterstudiengang “Szenische Forschung” der Ruhruniversität Bochum und dem Lachtreff Münster.
Assistenz: Lisa Kemme
Paradeiser Productions ist Mitglied der Initiative MoNOkultur.

The Last Song

Oktober 19th, 2013

Plakat_fucked-up

Am Freitag dem 19.10.13 spielen PARADEISER productions (in diesem Fall Ruth Schultz und Kai Niggemann) im Rahmen des aNOther Festivals in Wien zusammen mit Johannes Kretz und Wei Ya Lin ein Konzert mit dem Titel „The Last Song“

 

Beginn 20:00

Konzerthaus Brut
Wien

aNOther Festival ist eine Koproduktion von IGNM und iKultur.

Violent Dancing

April 26th, 2013

Postkarten und Plakatmotiv von Violent DancingMoshen. Underground und Mainstream, Illusion und Rebellion, Kontrollverlust und Eigensinn.

Wolf Wondratscheks „Chuck“ – eine Romanfigur der Beat-Literatur – und eine Tänzerin treffen auf jugendliche Mosher_innen aus der Hardcore-Szene und gehen gemeinsam auf die Suche nach dem ultimativen Gefühl der Lebendigkeit. Auf der Suche an den Grenzen des Tanzes, der Generationen und Geschlechter, mit Text, Moshen und live-Musik (von Musikern der Band Vitja) stellt „Violent Dancing“ Fragen nach rituellem Kontrollverlust, Kommerzialisierung von Underground-Strömungen und der Allgemeingültigkeit jugendlicher Rebellion.

Zusammen mit Akteur_innen der Szene stellt sich Paradeiser den Zweifeln: Ist Wut ein Privileg von Jugend? Ist Tanzen ein Rückzug? Oder eine politische Aussage? Warum gibt es kaum weibliche Mosher? Ist Moshen zeitgenössischer Tanz? Ist der Weg auf die Bühne ein Schritt Richtung Mainstream? Und was kann man dagegen tun?

Trailer von Jens Krause (videovita.de)

Vladi Dontschenko, Judit Abegg, Peter Martens

Termine:

25.01.13 Teaser beim fünfzehnminuten Festival in der studiobühneköln

05.04.13 Teaser beim Reset Spezial Festival im Carpe Noctem, Münster

25.04.13 Lesung und Konzert Wolf Wondratschek liest aus seinen Texten die Grundlage und Inspiration für “Violent Dancing” sind. Im Anschluss Hardcore-Konzert von VITJA.

26.04.13 Preview

29.04.13 Premiere beim Tanz NRW Festival, Münster

10.-11.05.13 Gastspiel im Theater im Ballsaal, Bonn

25.-26.06.13 Vorstellungen in Münster

Weitere Termine in Planung. Soweit nicht anders angegeben, finden alle Termine im im Theater im Pumpenhaus, Münster statt. Beginn ist jeweils 20:00 Uhr. 

 

 

Mit: Judit Abegg, Vladimir Dontschenko, Pauline Hemelt, Peter Martens, Harald Redmer.
Konzept: PARADEISER productions
Inszenierung: Ruth Schultz
Musik: Kai Niggemann
Dramaturgie: Kaja Jakstat
Komposition: Vladimir Dontschenko
Bühne/Kostüme: Lea Tenbrock
Choreografische Beratung: Leena Keizer
Assistenz: Lisa Kemme
Produktionsleitung: Zwei Eulen (Büro für Kulturkonzepte, HH)
Texte: Wolf Wondratschek
 
Von Paradeiser Productions (Münster // Hamburg) Kaja Jakstat, Kai Niggemann, Ruth Schultz
 
Eine Paradeiser Produktion. Koproduziert vom Theater im Pumpenhaus, Münster. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster, dem Fonds Darstellende Künste e.V., dem NRW Landesbüro freie Kultur und der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen. In Kooperation mit dem Jib – Jugendinformations- und Bildungszentrum der Stadt Münster und dem theaterimballsaal, Bonn. Danke für die Unterstützung an startmusic, Münster, Dank an die Band Vitja.

 

Menschmaschine

November 2nd, 2012

Menschmaschine Lecture Konzert - FlyerMENSCHMASCHINE
Lecture-Konzert
von Paradeiser Productions

Konzeption & Produktion: Paradeiser Productions; Kaja Jakstat, Kai Niggemann & Ruth Schultz. Musik & Performance: Kai Niggemann. Assistenz: Lisa Kemme

Termine: s.Terminseite

Ein Musiker und sein Synthesizer – Ein Synthesizer und sein Musiker? Algorithmen und Gefühle, Musik und Emotionen, Bediener und Maschinen, elektronische Reflektionen über die Beziehung von Menschen und Maschinen: Das alles ist Teil des kollektiv erarbeiteten Lecture-Konzerts „Menschmaschine“. Der Musiker Kai Niggemann, ist umgeben von elektronischen Klangerzeugern und eingetaucht in elektronische Live-Musik. Entlang seiner Setlist nimmt er uns mit auf eine Reise, macht er das Nerdige als Leidenschaft erlebbar und erklärt, wie elektronische Musik gemacht wird, wie der Sound in die Welt kam und weshalb er selber Musik macht. Und was hat diese Musik eigentlich mit unserer Gesellschaft zu tun?

Eine Produktion von PARADEISER productions in Koproduktion mit dem theaterimballsaal, Bonn.
Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von “Nistplätze” und das Reset-Festival, Münster.

Paradeiser

Oktober 9th, 2009

Paradeiser schafft mit einer betörenden Mischung aus Tanz, Schauspiel. Sprache, Musik und Video eine eigene Welt, in der die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen:

P., die Hauptfigur aus Daniele Benatis surrealem Roman „Amerika gibt es nicht“, hat es in die Mystic Avenue 3847 verschlagen. Wo genau und wie lange er sich schon dort befindet, gilt es dringend herauszufinden. Sein Weg führt ihn in ein Labyrinth aus Wendeltreppen, durch die Universität und McDonald‘s-Filialen vor fremde Türen.

In dieser verwirrenden Welt verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit und Illusion. Die vier Darsteller, Tänzer und Sprecher, springen zwischen Innen und Außen, Realität und Scheinwelt, und jagen einer Stimme nach, die ihre innere sein könnte.

Dabei entsteht aus einer Mischung von Tanz und Schauspiel ein Abend, dem es gelingt, P.s Schicksal zwischen Streben und Scheitern mit Humor und Ernst darzustellen.

Paradeiser schafft mit einer Mischung aus Tanz, Schauspiel. Sprache, Musik und Video eine eigene Welt, in der die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen:

P., die Hauptfigur aus Daniele Benatis surrealem Roman „Amerika gibt es nicht“, hat es in die Mystic Avenue 3847 verschlagen. Wo genau und wie lange er sich schon dort befindet, gilt es dringend herauszufinden. Sein Weg führt ihn in ein Labyrinth aus Wendeltreppen, durch die Universität und McDonald‘s-Filialen vor fremde Türen.

In dieser verwirrenden Welt verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit und Illusion. Die vier Darsteller, Tänzer und Sprecher, springen zwischen Innen und Außen, Realität und Scheinwelt, und jagen einer Stimme nach, die ihre innere sein könnte.

Dabei entsteht aus einer Mischung von Tanz und Schauspiel ein Abend, dem es gelingt, P.s Schicksal zwischen Streben und Scheitern mit Humor und Ernst darzustellen.

Die Presse zeigte sich “überzeugt” und sprach von einem “sehr guten Stück”. Autor Daniele Benati kam eigens zur Premiere aus Italien angereist, am ausverkauften Premierenwochenende sahen das Stück in Münster fast 300 Zuschauer – 2010 war das Stück auf dem tanzArt OstWest Festival in Gießen und an der Folkwang Universität in Essen zu Gast.

NEU/NOW Festival 2010 in Nantes

Paradeiser wurde außerdem zum Neu/Now Online-Festival 2010 eingeladen. Eine Internationale Jury wählte nach den folgenden Kriterien aus den Einsendungen die zu präsentierenden Arbeiten aus:

  • engages with and makes a bold contribution to leading, cutting edge practice in the international field of the discipline;
  • demonstrates clear potential as work that is likely to achieve a good professional standard of presentation;
  • is likely to stimulate the interest of professional promoters, curators, festival organizers and/or producers working in the discipline field;
  • is suitable for presentation to and is likely to stimulate the interest of an international audience;
  • contributes to diversity within the discipline, together with the other works selected.

Mit: Tim Gerhards, Ursina Hemmi, Leena Keizer, Pascal Riedel

Regie: Ruth Schultz
Choreographie: Malda Denana
Komposition/Produktionsleitung: Kai Niggemann
Bühne: Janine Tobüren
Video: Fabian Kollakowski
Licht: Volker Sippel
Grafik: Daniela Löbbert
Textgrundlage: Daniele Benati “Amerika gibt es nicht” // Adaption für die Bühne: Ruth Schultz

Fotos: Torsten Meyer-Bautor, Herwig Niggemann

Dokumentation:
Kamera: Michael Spengler
Edit: Fabian Kollakowski

Ort der Uraufführung: Theater im Pumpenhaus, Münster

Koproduziert vom Theater im Pumpenhaus, Münster, gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster und der Gesellschaft der Musik und Theaterfreunde Münster und Münsterland e.V., unterstützt durch die Sparkasse Münsterland Ost.