„Facettenreich, spannend, berührend“

wn-logo_150„Die Wut der Einsamen: ‚Violent Dancing‘, das interdisziplinäre Projekt von „Paradeiser productions“ vereint Musik, Tanz und Schauspiel auf originelle Weise. Regisseurin Ruth Schultz setzt den jungen Performern Texte von Wolf Wondratschek entgegen. (…) Harald Redmer zitiert lakonisch wenn es um den Einzelkämpfer Chuck geht, mit einem leisen Lächeln auf den Lippen, stets leicht selbstironisch. In Auseinandersetzung mit dem Gitarristen Vladimir Dontschenko wirkt er wie ein Alter Ego der Romanfigur. (…) Judit Abegg spiegelt die Szenen tänzerisch, indem sie demonstriert, wie aus den Elementen des Violent Dancing zeitgenössische Choreografie wird. Mal größer, mal kleiner dargestellt, hier und dort akzentuiert, wird aus den einfachen Bewegungen ein Tanz um Unsicherheit, Wut und Einsamkeit des Protagonisten. Ein wenig von diesem Chuck steckt wohl in jedem Hardcore-Fan. Eine facettenreiche, spannende, letzlich berührende Produktion.“

(Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten 29.04.13)